Der Park Lužánky

Besucher, die sich von dem Treiben der mährischen Metropole erholen wollen, können den englischen Park mit der Fläche von 20 ha, der sich direkt im Stadtzentrum und nur wenige Schritte vom Hotel befindet, besuchen.

Der Park entwickelte sich von dem ehemaligen jesuitischen Klostergarten im Jahre 1787. Ursprünglich befand sich in dieser Lokalität ein Auenwald mit einem Wirtschaftshof. Bald wurde er zum Ausflugs- und Vergnügunszentrum. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgte hier eine umfangreiche Umwandlung unter der Leitung von Karl Offermann, des Direktors der Garten Lužánky und Františkov. 1853 - 1855 erbaute man hier einen Pavillon im Stil der Neu-Renaissance. Der Standestag erklärte 1849 den Park zum Nationaldenkmal. Im Restaurant-Pavillon, der 1854 nach dem Plan von Ludwig Förster und Theofil Hansen gebaut wurde, siedelt heutzutage das Freizeitzentrum.

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts pflanzte man im Park viele einheimische und fremdländische Baumarten und das alles dank des Kunst-Gärtners Antonín Šebánek. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Park sämtliche Gehölze, die in Mähren vorkommen, und mehr als 150 Arten der fremdländischen Vegetation vertreten.

Seit 1991 erfolgt die Rekonstruktion nach dem Projekt von Professor Ivar Otruba. Lužánky ist hiermit der älteste für die Öffentlichkeit zugängliche Stadtpark in den tschechischen Ländern und der bedeutendste Park Brünns. Der Status des Kulturdenkmals ist ein Beweis dafür.

Bedeutende Objekte im Park:

  • Restaurant-Pavillon, sgn. Kasino (1853 - 1855) - ein Gebäude im Stil der Neu-Renaissance, das nach dem Projekt von L. Förster und T. Hansen gebaut wurde.
  • Der Brunnen mit der Statue der drei Putten (1860), Autor - F. Melnitzky
  • Josef Merhaut Denkmal (1931), Autor - E. Hlavica
  • Kaiser Josef der II. Denkmal (2001) - es handelt sich um eine Replik des ursprünglichen Denkmals zur Ehrung des Parkgründers aus 1888, das zerstört wurde
Fotografie hotelu Arte